X.com führt ein neues Abzeichen für Parodie-Konten ein: Ein Schritt zur „Erhöhung der Transparenz“, aber wird dies wirklich zur Lösung des Problems beitragen?

X.com möchte die Transparenz auf seiner Plattform erhöhen © Tada Images / Shutterstock

Unter der Leitung von Elon Musk hat sich das soziale Netzwerk dahingehend verändert, dass nun jeder gegen eine monatliche Gebühr ein blaues Abzeichen beantragen kann, was zuvor ausschließlich für öffentliche Figuren reserviert war. Diese Strategie wirft Fragen zu den Sicherheitsstandards der Plattform auf, da Nutzer sich relativ einfach als prominente Persönlichkeiten oder Unternehmen ausgeben können.

Daraus resultierend hat X.com Parodie-Konten dazu aufgefordert, deutlich zu machen, was in ihrem Profilnamen vermerkt ist. Diese Maßnahme ist jedoch offensichtlich nicht ausreichend, um die Verwirrung zu beseitigen.

Eine Funktion zur „Verringerung von Verwirrung

Wir führen spezielle Profilbezeichnungen für Parodie-Konten ein, um diese Konten und deren Inhalte auf unserer Plattform klar voneinander zu unterscheiden. Diese Labels wurden eingeführt, um die Transparenz zu erhöhen und sicherzustellen, dass die Nutzer nicht in die Irre geführt werden, dass diese Konten zur parodierten Entität gehören“, erklärt das Unternehmen.

Dieses neue Feature, das bereits einige Wochen in Planung ist, zielt auf satirische Darstellungen ab. Die Kennzeichnung „Parodie-Konto“ wird sowohl in der Biografie als auch neben den Beiträgen dieser Konten angezeigt. „Dieses Label kennzeichnet diese Konten, um sicherzustellen, dass sie nicht verwirren oder fälschlicherweise eine Zugehörigkeit vermitteln.“, kann man in der Beschreibung des Labels lesen.

Das Tagzeigt sich im Profil eines Parodie-Kontos zu Elon Musk © Screenshot Clubic
Das Tag zeigt sich im Profil eines Parodie-Kontos zu Elon Musk © Screenshot Clubic

Ein Schritt zur Verbesserung für Werbetreibende?

Es ist zudem zu beachten, dass diese Funktion vermutlich dazu dient, Werbetreibende wieder anzuziehen. Viele Unternehmen haben X.com seit Elons Musk’s Übernahme aufgrund der lockeren Moderationsrichtlinien verlassen.

Quellen: TechCrunch, X.com