
Der Mann im Mond hört zu
Ingenieure der NASA Jet Propulsion Laboratories in Pasadena, Kalifornien, haben erfolgreich ihr so genanntes Deep-Space-Internet getestet. Es ermöglicht, Daten über eine Distanz von – festhalten, bitte! – 20 Millionen Kilometern zu übertragen. Benutzt wird dabei nicht das irdische TCP/IP-Protokoll sondern DTN (Disruption-Tolerant Networking). Da im Weltall öfter mal Planeten der direkten Übertragung im Weg stehen, nutzt DTN einen »Speichern-und-Weiterleiten-Mechanismus«, der dafür sorgt, dass die Bits und Bytes garantiert beim Empfänger ankommen – egal, wie lange es dauert.
Nicht unendlich, sondern nur noch bis 2012 müssen all jene warten, die in Deutschland »Jottweedee« wohnen, bis endlich Highspeed-Internet in ihre gute Stube kommt. Dies hat Bundeskanzlerin Merkel jüngst beim 3. Nationalen IT-Gipfel in Darmstadt verkündet – bzw.: gefordert. Das schaffe nämlich 0,25 Millionen Arbeitsplätze und stärke den Wirtschaftsstandort. 40 bis 50 Milliarden Euro wird die ganze Infrastrukturmaßnahme wohl kosten.Â
Was die NASA vor macht, setzt wieder mal Trends: Internet bis in den letzten Winkel.
Bild:Â flickr.com/photos/adrianoit












