22. Juli 2010 - 11:48 Uhr
Flipboard - die Zukunft des Magazins?

Flipboard - die Zukunft des Magazins?

Schaut man sich einmal die Vielzahl der unterschiedlichsten Social-Networks an, die der Web 2.0 gestählte Durchschnittsuser von heute so tagtäglich konsumiert, so fallen vor allem zwei Dinge besonders auf. Erstens: die allmorgendliche Info-Rallye durchs soziale Netz kann ganz schön zeitaufwändig sein. Zweitens: das ganze Netz ist eine einzige, lange, lange Liste… die Headlinesammlung im RSS-Reader, die Twitter-Timeline, die Facebook-Wall… Listen Listen, Listen. Und das, obwohl sich dahinter doch oftmals ganz ansehnlicher Inhalt verbirgt.
Und eben diesen Inhalt will eine neue iPad App namens „Flipboard“ jetzt aus dem Verborgenen zerren und den Digital-Renegaten von heute in Form eines persönlichen Magazins vor die Füße spucken. Und egal, wie „schon tausendmal gehört“ das ganze klingt – diesmal könnte es wirklich funktionieren. Flipboard sammelt Links, Tweets, Statusmeldungen, Bilder, Videos, Blogartikel aus dem eigenen, ganz persönlichem Lifestream des Users ein und generiert daraus ein immer aktuelles Magazin, in dem sich blättern, zoomen, kommentieren, teilen lässt, was auch immer man an Inhalten dargeboten bekommt.

Weiter Infos und ein Video nach dem Break.

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01. April 2010 - 08:15 Uhr
Ein iPhone nach erfolgreichem Upgrade

Ein iPhone nach erfolgreichem Upgrade

Das kam überraschend; in der Nacht zum Donnerstag reagierte Apple auf die unerwartet starke Nachfrage nach dem kommenden iPad. Dieses ist ja bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart ausverkauft und allen weiteren Interessenten drohen längere Wartezeiten.

Daher bietet Apple ab sofort allen Besitzern eines iPod Touch oder iPhone ein Upgrade auf das iPad an. Hierzu werden die Hauptplatine inklusive Grafikprozessor und Batterie des jeweiligen Altgerätes in ein nagelneues iPad Gehäuse verpflanzt. Nach einem Software- und vorangegangenem ROM-Update hält der stolze Besitzer danach ein vollwertiges iPad in seinen Händen. Ob WLAN- oder UMTS-Version hängt davon ab, ob es sich bei dem Ausgangsgerät um einen iPod Touch oder ein iPhone handelte. Den Umbau können alle zertifizierten Apple-Techniker vornehmen. Die Prozedur ist recht unaufwändig; in der Regel wird man also vor Ort auf sein neues iPad warten können. Zu den Kosten; das Upgrade kostet für Geräte die weniger als 6 Monate alt sind € 99,- und für alle anderen Geräte € 199,- inklusive einer nagelneuen sechsmonatigen Garantieverlängerung.

Insidern zufolge soll sich Steve Jobs persönlich für diese Aktion eingesetzt haben. Ursprünglich sollte diese schon auf der vergangenen Keynote bekannt gegeben werden. Aus nachvollziehbaren Gründen verlegte man die Bekanntmachung dann aber doch auf den Ersten dieses Monats.

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25. Februar 2010 - 11:52 Uhr
PTPT - drei Icons für ein Halleluja

PTPT - drei Icons für ein Halleluja

Das neue Hardwarekonzepte auch neue Softwarekonzepte benötigen, wird spätestens seit dem Siegeszug von Multitouch und Co. auch dem letzten Tech-Nostalgiker klar geworden sein. Die Desktop-Metapher hat nun ja auch schon um die 30 Jahre auf dem Buckel. Und war sie auch massgeblich für den Siegeszug des Personal Computers zuständig, so verliert sie mehr und mehr an Boden, wenn es um Mobile Devices wie Smartphones und Tablet-PCs geht. iPad anyone?

Ein äusserst interessantes Bedienkonzept zeigt jetzt das in München ansässige Unternehmen ExB petitpetit. Mit PTPT (was wiederum „petite petite“ ausgesprochen wird) ignorieren die Bayern althergebrachte Gewohnheiten und konfrontieren den User mit lediglich drei Icons für „People“, „Things“ und „Places“ sowie einer Timeline am oberen Bildschirmrand.

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28. Januar 2010 - 18:18 Uhr


Illustration © Dale Stephanos

Holy Moses: Das iPad ist da!
Illustration © Dale Stephanos, http://www.dalestephanos.com

Gestern Abend wurde endlich das sagenumwobene iPad der hufescharrenden Weltöffentlichkeit präsentiert. Bereits Wochen vor der Apple-Keynote im Yerba Buena Center jaulte der Gerüchte-Motor wieder mal im roten Bereich: Mac-Fans, Börsen-Analysten und etliche “unabhängige” Journalisten überboten sich dabei in wildesten Spekulation – und sorgten zusätzlich für unbezahlbare aber kostenlose PR. Bekanntlich wissen die Jungs in Cupertino diese Marketing-Klaviatur nahezu perfekt zu bedienen.

Was wurde nicht alles in dieses Touchscreen-Wundergerät – wahlweise iSlate oder auch iTablet getauft – herein gemutmaßt und gehofft: Flach wie eine Flunder sollte dieser neuartige Mobilcomputer sein – dabei idealerweise nichts wiegen und Strom für mindestens drei Monate an Bord haben. Das Display: Bitte amtlich, so etwa 12 Zoll – und ein Mix aus brillantem AMOLED-Display für drinnen und E-Ink-Display für knalligen Sonnenschein draußen. Es sollte sämtliche eBook-Reader überflüssig machen – und obendrein noch der dahinsiechenden Pressewirtschaft neue Hoffnung geben. Ganz schön viel auf einmal für so ein kleines, unschuldiges Gadget.

Seit knapp 24 Stunden ist die Katze aus dem Sack. Die ersten Wogen von Reaktionen – teils kritisch, teils euphorisch – sind allmählich abgeebbt. Zeit, mit etwas Abstand und ganz nüchtern einen Blick auf das iPad zu werfen. Und kritisch die Frage zu beantworten, ob Steve Jobs, wenn er schon nicht die Welt retten kann, wenigstens den Computer komplett neu erfunden hat.

Was ist also dran an diesem wichtigsten Ding, das Steve je gemacht hat? Ist das iPad tatsächlich der »missing link«, die verzweifelt gesuchte Verbindung zwischen Laptop und Smartphone?

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