23. Oktober 2009 - 15:27 Uhr
Mozilla Raindrop macht (nicht) die Welle...

Mozilla Raindrop macht (nicht) die Welle...

Aus den Mozilla Labs gibt es interessante Neuigkeiten zu berichten. Mit dem Projekt “Raindrop” versuchen die Macher von Firefox und Thunderbird nicht viel weniger als die Zukunft der Internet-Kommunikation neu zu definieren.

So sammelt Raindrop Nachrichten an den Empfänger aus den unterschiedlichsten Quellen wie z.B. E-Mail, Twitter, Facebook, Flickr, Youtube etc. und stellt diese direkt und übersichtlich im Browser dar. Und dabei geht Raindrop äussert intelligent vor – unterscheidet es doch mehr oder weniger relevante Nachrichten und sortiert diese dementsprechend. So erscheinen Twitter Direct Messages oder Mentions weiter oben in der Ansicht als andere Nachrichten aus der persönlichen Timeline. Auch sollen E-Mail Newsletter oder automatisierte Bestätigungsmails nicht mehr Nachrichten von Freunden und Verwandten aus dem primären Sichtfeld drücken. Und schicken Freunde Links zu Bildern oder Videos, so werden eben diese direkt angezeigt und ersparen dem Empfänger den Weg zur Quelle.
Weiter Infos, Screenshots und ein Video nach dem Break.
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Geschrieben von qnoo \\ Tags: , , , , , , ,

05. November 2008 - 12:54 Uhr
die "echte" Schneckenpost

Postschnecke

Ist Euch die schnelllebige Gegenwart zu hektisch? Sehnt Ihr Euch nach der Zeit zurück, in der gut Ding noch Weile brauchte? Dann wird es Euch sicher freuen, dass die Jungs der Ideenschmiede Boredomresearch ein absurdes E-Mail-System erfunden haben. „Snailmail”, also Schneckenpost, betitelt, wird es diesem Namen mehr als gerecht. Nachdem man sich registriert und danach ein paar Zeilen verfasst hat, wird der „Send”-Button geklickt. Bis jetzt verläuft alles auf herkömmliche Weise, denn die Mail wird zunächst wie gewohnt in Lichtgeschwindigkeit an den Snailmail-Server gesendet. Hier wartet allerdings die E-Mail darauf – und jetzt kommt das schleimige Tierchen hinzu -, von einer echten, lebenden Schnecke aufgesammelt und an den Empfänger weitergeleitet zu werden. Hinter der verrückten Idee steckt erstaunliche Technik: Die Schnecke, die die Nachricht einsammelt, ist nämlich mit einem Miniatur-Schaltkreis und einer kleinen Antenne ausgestattet, die es ihr ermöglicht, die ihr zugewiesene Nachricht nicht nur zu finden, sondern auch weiterzuleiten. Sobald die Schnecke die Mail gefunden hat, macht sie sich auf den Weg, bis sie irgendwann an der Abladestation ankommt, wo die Mail dann endlich an den Empfänger weitergeleitet wird … Im Durchschnitt braucht eine Original Snailmail übrigens 93,12 Tage, um tatsächlich anzukommen. Also: Nichts wie registrieren und dann abwarten und Tee trinken.

Quelle: boredomresearch.net

Geschrieben von Florian \\ Tags: , ,

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