06. Januar 2010 - 17:41 Uhr

Wer heute beispielsweise einen Film als Blu-ray kauft und auf seinem Smartphone (oder auf der Blu-ray freien Zone der Apple Computer) anschauen möchte, hat es nicht allzu leicht: Zunächst gilt es Kopierschutzmechanismen auszuhebeln, Videodaten umzukonvertieren und vor allen Dingen gegen geltendes Urheberrecht zu verstoßen. Eben dann, wenn man seinen ehrlich erworbenen Filmgenuss auf einer anderen Plattform erleben möchte, als auf der, für den er vertriebsseitig angedacht war. Die Filmindustrie hat in Zeiten von Mediaservern in den Wohnzimmern und dem anhaltenden Downloadtrend über Plattformen wie iTunes oder Videoload inzwischen soetwas wie ein Verständnis für die Bedürfnisse der Verbraucher entwickelt und kündigt Services an, die die “Interoperabilität” von Inhalten sicherstellen sollen. So zum Beispiel Disneys DRM-Dienst KeyChest, der Ende 2010 an den Start gehen soll.
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