08. März 2010 - 11:39 Uhr
Das Cam-Touch-Pad von Mercedes-Benz

Das Cam-Touch-Pad von Mercedes-Benz
(Quelle: Daimler AG)

In der Regel berichten wir hier bei Trendpiraten.tv ja eher weniger über aktuelle Entwicklungen im Automobilbau. Das mag daran liegen, dass die für uns hier interessanten Dinge erst nach und nach Einzug in die Welt der Automobile halten. Und das liegt sicherlich nicht an mangelnder Innovationsfreude von Seiten der Designer, Ingenieure oder gar der Hersteller. Aber ein fest in ein Fahrzeug eingebautes, multimediales HMI (Human Machine Interface), das sowohl Fahrzeugrelevantes als auch Informatives sowie Unterhaltsames steuern soll, unterliegt einfach wesentlich höheren Anforderungen bzgl. Sicherheit, Zuverlässigkeit u.s.w. Schliesslich muss das ganze auch noch nach 10-20 Jahren funktionieren. Das aktuelle Lieblingsgadget ist bis dahin sicherlich schon mehrfach ausgetauscht worden und selbst auf dem Flohmarkt nichts mehr wert.

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25. Februar 2010 - 11:52 Uhr
PTPT - drei Icons für ein Halleluja

PTPT - drei Icons für ein Halleluja

Das neue Hardwarekonzepte auch neue Softwarekonzepte benötigen, wird spätestens seit dem Siegeszug von Multitouch und Co. auch dem letzten Tech-Nostalgiker klar geworden sein. Die Desktop-Metapher hat nun ja auch schon um die 30 Jahre auf dem Buckel. Und war sie auch massgeblich für den Siegeszug des Personal Computers zuständig, so verliert sie mehr und mehr an Boden, wenn es um Mobile Devices wie Smartphones und Tablet-PCs geht. iPad anyone?

Ein äusserst interessantes Bedienkonzept zeigt jetzt das in München ansässige Unternehmen ExB petitpetit. Mit PTPT (was wiederum „petite petite“ ausgesprochen wird) ignorieren die Bayern althergebrachte Gewohnheiten und konfrontieren den User mit lediglich drei Icons für „People“, „Things“ und „Places“ sowie einer Timeline am oberen Bildschirmrand.

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25. November 2009 - 14:34 Uhr
Mozilla Labs Identity Designkonzept

Mozilla Labs Identity Designkonzept

Die eigene Identität im Internet hat in den vergangenen Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen. Und dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch weiter fortsetzen. Sei es, um Artikel zu kommentieren, Waren zu bestellen, zu Mailen, zu Twittern, zu Chatten… auf nahezu jeder Website lauert schon heute eine „Sign in“ Box auf den vorbei surfenden Besucher.

Die Verwaltung der eigenen Identität (oder aber auch mehrerer Identitäten) ist also eine der wichtigsten Funktionalitäten im Netz. Und was machen aktuelle Browser, um uns dabei zu unterstützen? Nichts! Sie überlassen diesen Prozess den jeweiligen Websitebetreibern und der User schlägt sich mit den unterschiedlichsten Methoden der Registrierung oder Logins herum.

Screenshots und weitere Infos nach dem Break.

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16. November 2009 - 11:56 Uhr
1.000.000.000.000 and counting

1.000.000.000.000 - and counting...

Dass wir computertechnisch gesehen gerade erst einmal in der frühen Steinzeit angekommen sind, sollte jedem spätestens dann klar werden, wenn er sich noch einmal die Kürze der Entwicklungszeit vor Augen führt.
Ganz anschaulich macht genau das jetzt ein kürzlich veröffentlichter Animationsfilm von „Maya Design“, einer kleinen Designschmiede aus Pittsburgh, U.S.A. Sie erinnern noch einmal daran, dass „Computer“ vor noch nicht allzu langer Zeit eine Berufsbezeichnung war – also einen Menschen und nicht eine Maschine benannte. Und sie zeigen, wie die Vernetzung einzelner Computer deren Verbreitung beschleunigte und zu dem Internet mit über einer Milliarden Usern weltweit führte, wie wir es heute kennen.

Video und weitere Infos nach dem Break.
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12. November 2009 - 13:40 Uhr
Hopp oder Topp - Software für auf'm Tisch?

Hopp oder Topp - Software für auf'm Tisch?

Die koreanische Firma Mintpass ist ja bei uns eher für ihre verführerischen Produktideen als für ihren Mediaplayer Mintpad bekannt. Jetzt haben sich die Kreativen dort, äusserst ungewöhnlicher, von Windows XP und MacOS X inspirieren lassen. Ihre neueste Idee: die Taschenrechner der beiden Betriebssysteme als „Hardware“ auf den Schreibtisch zu bringen. Sieht sicherlich ungewöhnlich aus, hat aber seinen gewissen Reiz. Und da man berechtigter Weise bei Mintpass davon ausgeht, niemals die Rechte zum Verkauf der Gerätschaften von den beiden Software-Giganten zu bekommen, hat man sich auch darüber schon so seine Gedanken gemacht. So regt man an, dass Apple und/oder Microsoft die Taschenrechner als Merchandise- oder Promo-Produkte nutzen könnten und wartet geduldig auf eine Kontaktaufnahme von dieser Seite aus. Bis dahin bleibt das Ganze wohl wieder mal nur eine schöne Idee aus dem Hause Mintpass.

Weitere Bilder nach dem Break.

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01. November 2009 - 18:49 Uhr
Leah Buechley demonstriert ihr Living Wall-Projekt

Leah Buechley demonstriert ihr Living Wall-Projekt

Am renommierten MIT (Massachusetts Institute of Technology) in Cambridge, USA, genauer am 1985 von Nicholas Negroponte gegründeten MIT Media Lab, entwickelt man momentan einer Technologie, berührungssensitive Tapeten für den Massenmarkt zugängig zu machen. Beim “Living Wall” Projekt, geleitet von Leah Buechley, integriert man dabei eine hauchdünne Stahlschicht in die Papierbahnen, ein Anstrich mit kupferhaltige Farbe sorgt für die nötigen Schaltkreise, deren Bedienelemente sich im Dekor verstecken.

Kombiniert mit preisgünstigen Temperatur- oder Berührungssensoren, LEDs und Bluetooth Sendern lassen sich so alle möglichen Devices in der näheren Umgebung ansprechen. So steuert man seine HiFi Anlage, schaltet das Licht an und aus, bedient den Toaster oder die Microwelle,  indem man die entsprechenden “Schalter” auf der Tapete berührt.

Weitere Infos und Video-Links nach dem Break.

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25. September 2009 - 12:23 Uhr
Und jetzt alle: "We are the world..."

Und jetzt alle: "We are the world..."

Nachdem Google im Herbst letzten Jahres im Zuge des Projekt 10100 dazu aufgerufen hat, Ideen zu benennen, die “die Welt verändern könnten”, gingen bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 150.000 Iden aus ca. 170 Ländern bei den Initiatoren in Mountain View ein.

Nun stellt Google 16 Ideen zur Abstimmung durch die Internetnutzer vor – bis zu 5 davon sollen aus dem 10 Mio. Dollar Topf des Suchmaschinenriesen naschen dürfen.

Weitere Infos und ein Video nach dem Break.

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26. Mai 2009 - 23:14 Uhr

Welches professionelle Werkzeug braucht es, um das aktuelle Titelbild eines der weltweit renommiertesten Magazine zu gestalten? Eine Hasselblad für mehrere zehntausend Euro? Einen MacPro mit Adobe CS4 für ein paar tausend Euro? Einen PC vom Kistenschieber mit Linux und Gimp für ein paar hundert Euro? Geschenkt! Ein iPhone und eine 3,99 Euro App reichte dem renommierten Magazin “The New Yorker”, immerhin erstmals erschienen im Jahr 1925,  für die aktuelle Ausgabe.

Telefonkunst... oder; wenn die Leinwand 2x klingelt!

Telefonkunst... oder; wenn die Leinwand 2x klingelt!

Und so entschied man sich für eines der “New York street life” Bilder des US-amerikanischen Künstler Jorge Colombo – erstellt auf einem iPhone mit der rudimentären Grafikapplikation “Brushes“.

Nach eigenen Angaben geniest Colombo es, so ungestört in der Öffentlichkeit seiner Profession nachgehen zu können. Würde ihn z.B. normalerweise in der Öffentlichkeit jeder Passant auf seine Staffelei ansprechen, so interpretieren eben diese aus der Ferne seine Arbeit auf dem IPhone lediglich als E-Mail Checken oder SMS Texting. Und schon bleibt der Künstler ungestört.

Weitere Infos und Video nach dem Break!

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13. Mai 2009 - 11:53 Uhr
Es ist voller Sterne ;-)

Es ist voller Sterne ;-)

Seit ein paar Tagen geistert ein interessantes und optisch beeindruckendes Mashup durchs Netz und bringt mitunter nicht nur den jeweiligen PC, sondern auch den davor sitzenden User an seine Leistungs-, bzw. Leidensgrenzen. YooouuuTuuube ermöglicht über eine schlichte Konfigurationsseite Dutzende, wenn nicht Hunderte von YouTube Videos auf einer virtuellen Videowand anzuordnen. Dazu gibt man lediglich eine Video-URL an, definiert die Framegröße des einzelnen Videos und los geht der Trip….

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29. Januar 2009 - 12:56 Uhr
Damals schon 3G?

Damals schon 3G?

Was wäre eigentlich, wenn der Urvater aller Technik-Nerds mal wieder seiner Zeit um Jahrhunderte voraus gewesen wäre, und nicht nur den Hubschrauber, das Getriebe oder den Panzer skizziert hätte, sondern eben auch unser momentanes Lieblingsgadget – das iPhone?
Dann gäbe es sicherlich auch von diesem eine der bekannten Konstruktionszeichnungen Leonardo da Vincis.

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27. Januar 2009 - 12:34 Uhr
Ich bin zwei Würfel...

Ich bin zwei Würfel...

Was macht das perfekte Gadget aus? USB-Anschluß? GPS-Empfänger? OLED-Display? Alles ganz schön und zusammen genommen, machen die oben beschriebenen Ingredienzien sicherlich den perfekten Kaffeetassenwärmer auf dem Schreibtisch aus… aber richtig perfekt wird es, wenn ästetisch wohlgeformte Dinge durch ihre scheinbare Einfachheit auch dem technisch uninteressierten Betrachter ein Staunen ins Gesicht zaubern.

Apropos “zaubern” – das ultimative Gadget der 70er war wohl sicherlich Rubiks Zauberwürfel. Und jetzt kommt mit Yoshimoto ein wohl mehr als würdiger Nachfolger. Bei weitem nicht so kompliziert wie sein Vorgänger werden wohl nie irgendwelche Schnelligkeits-Wettbewerbe mit dem Yoshimoto ausgetragen werden. Aber das muss ja auch nicht sein… auch so weckt der Yoshimoto diesen unwiderstehlichen “haben wollen” Trieb beim Großteil derer aus, die ihn einmal gesehen haben. Und das ist es ja schließlich, was ein Über-Gadget aus macht. Aber seht einfach selber..

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Geschrieben von qnoo \\ Tags: , ,

18. Dezember 2008 - 14:57 Uhr
Don't wear your sunglasses at night!

Don't wear your sunglasses at night

Na das ist doch mal was für den nächsten Sommer (er kommt bestimmt, ich weiß es)! Diese Self-Energy Converting Sunglasses produzieren genügend Strom, um damit einen MP3-Player oder iPod zu versorgen. Das Prinzip ist simpel und schnell erklärt: Die Brillengläser bestehen aus Farbstoff-Solarzellen, welche die Sonnenenergie aufnehmen und in Strom umwandeln. Einfach den MP3-Player an die Buchse am Brillenbügel anschließen und schon kann man mit der passenden musikalischen Untermalung superstylish flanieren.

Leider ist dieses Öko-Gadget noch nicht in Serienproduktion gegangen, aber es sind ja auch noch ein paar Tage Zeit, bis die Sonne wieder richtig scheint…

Geschrieben von Florian \\ Tags: , ,

11. Dezember 2008 - 15:00 Uhr
Hmm, lecker!

Hmm, lecker!

Als waschechter Pirat darf einem vor allem eins nicht fehlen: Die Liebe zum guten alten Totenkopf. So geht es auch Noah Scalin, seines Zeichens “Skull Artist” und Kunst-Blogger. Auf seiner Site stellt er jeden Tag eine neue Kreation vor. Zur Modellierung nutzt er alle möglichen Materialien. Angefangen bei eher unspektakulären Wachsfiguren bis hin zum Totenkopf aus einem Teller Nudeln mit Soße. Am besten gefällt mir allerdings die Sojasoßen-Variante. Einfach genial!

Gleichgesinnte sind auch dazu eingeladen, Ihren eigenen Beitrag zu leisten. Die schönsten Exemplare werden dann von der Community gekürt. Also: haltet schon mal Ausschau nach Trendpiraten-Totenköpfen. Handgeknüpft aus WLAN-Kabel!

Das ganze gibt’s jetzt übrigens auch als Buch. Aber leider vorerst nur in den USofA.

Entdeckt bei: boingboing.net

Geschrieben von Florian \\ Tags: ,

03. Dezember 2008 - 09:54 Uhr
Persönlicher geht es nicht

Persönlicher geht es nicht

Jetzt wird’s persönlich. Wer seiner Umwelt mal einen wirklich tiefen Blick in sein Inneres gewähren will, dem seien DNA-Portraits empfohlen, die man nun endlich auch bequem hier bei uns in Deutschland erhalten kann.
Entscheidet man sich dafür, seine persönliche DNA Struktur als Wandschmuck in den eigenen 4 Wänden als geeignete Alternative zum letztjährigen Ballermann-Foto hängen zu wollen, darf man sich auch gleich als erstes wie ein (hoffentlich unschuldiger) Hauptverdächtiger bei einer Rasterfahndung zu fühlen.
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Geschrieben von qnoo \\ Tags: ,

17. November 2008 - 18:21 Uhr

Hier mal ein paar Fakten und ein bisschen Mathezeug für zwischendurch:

  1. Eine menschliche Zelle enthält 75 MB genetisches Erbmaterial
  2. Ein Spermium enthält 37,5 MB
  3. In einem ml Lebenssaft tummeln sich 100 Millionen Spermien

Normalerweise werden pro Ejakulation innerhalb von fünf Sekunden 2,25 ml abgeschossen.

Wenn man jetzt mal ein bisschen mathematisches Basiswissen anwendet, lässt sich die Bandbreite eines menschlichen Penis ganz leicht errechnen:

(37,5 MB x 100 Millionen x 2,25 ml) / 5

= (37.500.000 Bytes/Spermium x 100.000.000 Spermium/ml x 2,25 ml) / Sekunden

= 1.687.500.000.000.000 Bytes/Sek.

Ergebnis: 1.687,5 TerraBytes/Sek

Krass, oder?

Geschrieben von Florian \\ Tags: , , ,

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