03. November 2011 - 15:48 Uhr
Das Internet in all seiner Pracht.

Das Internet in all seiner Pracht.

„Wird mein E-Book-Reader schwerer, wenn ich tausende von E-Books auf ihm gespeichert habe?“, fragte neulich ein Leser der New York Times. Die Redaktion holte sich Hilfe bei John D. Kubiatowicz, einem Professor für Computerwissenschaften an der University of California in Berkeley. Und dieser beantwortete ihre Frage mit einem eindeutigen „Ja“.

Auch wenn die Gewichtszunahme von ca. 10–18 Gramm mit heutigen Messgeräten nicht nachzuweisen ist, so lässt sie sich doch eindeutig errechnen.

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25. Oktober 2010 - 14:41 Uhr
Diminished Reality - traue niemals deinen Augen

Diminished Reality - nichts ist, wie es scheint.

Augmented Reality, also die erweiterte Realität, wenn auch eine junge Technik, hat an der ein oder anderen Stelle ja bereits Einzug in unseren Alltag gehalten. So weisen uns z.B. Apps wie Layar in fremden Städten den Weg zur nächsten Sushi-Bar, indem wir Strassenzüge mit unserer Smartphone-Cam abfilmen. Das Videobild wird dabei in Echtzeit angereichert mit zusätzlichen Informationen, die und die Orientierung erleichtern sollen.

Den umgekehrten Weg ist man jetzt an der Technischen Universität Ilmenau gegangen. Mittels „Diminished Reality“ (auf Deutsch etwa „Reduzierte Realität“) lassen die Forscher dort nämlich reale Objekte aus dem Live-Videostream verschwinden. Dieses in Echtzeit zu realisieren, macht das System zurzeit weltweit einzigartig.

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19. Juli 2010 - 14:46 Uhr
Und weg ist der Ex...

Und weg ist der Ex...

Ihr habt euch, ganz zeitgemäß, über das Web kennen und lieben gelernt, seid Freunde bei Facebook, MySpace und Co. Ihr habt eure Blogs verlinkt, eure IM Screennames und E-Mail Adressen ausgetauscht und bei Twitter folgt ihr euch selbstverständlich auch. Und jetzt ist alles vorbei. Aus. Ende. Finito.

Tragische Sache aber manchmal einfach nicht zu verhindern. Und jetzt? Wie schafft man es, im Netz nicht ständig an die gescheiterte Reallife-Beziehung erinnert zu werden? Jede noch so gründliche Aufräumaktion in der eigenen Freundesliste ist von vornherein nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Schliesslich lauert der Name des Bösen immer noch in den Freundes- oder Followerlisten der eigenen Freunde und Bekannten, in Facebook-Kommentaren oder in fremden Blogrolls.

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08. Juli 2010 - 16:26 Uhr
Ja wo ist sie denn, die Mousless-Maus?

Ja wo ist sie denn, die Mouseless-Maus?

Am renommierten MIT (Massachusetts Institute of Technology) hat man sich mal wieder Gedanken über unser aller liebstes Eingabegerät gemacht. Multitouchscreens hin oder her – die Computermaus, 1963 von Douglas Engelbart erfunden, ist immer noch das meist verwendete Stück Technik wenn es um die Befehlsvermittlung in Richtung unserer digitalen Helferlein geht.

Nach der Ein-, Zwei- oder Multi-Tasten-Maus, mit und ohne Scrollrad, Trackball, kabellos oder -gebunden, hat MIT-Student Pranav Mistry jetzt mit dem Konzept „Mouseless“ das gute alte Stück Plastik ganz verschwinden lassen. Statt dessen hat er sein Laptop mit einem Infrarot-Laser und einer Infrarot-Kamera ausgestattet, die dessen Aufgabe nun übernehmen.

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01. April 2010 - 08:15 Uhr
Ein iPhone nach erfolgreichem Upgrade

Ein iPhone nach erfolgreichem Upgrade

Das kam überraschend; in der Nacht zum Donnerstag reagierte Apple auf die unerwartet starke Nachfrage nach dem kommenden iPad. Dieses ist ja bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart ausverkauft und allen weiteren Interessenten drohen längere Wartezeiten.

Daher bietet Apple ab sofort allen Besitzern eines iPod Touch oder iPhone ein Upgrade auf das iPad an. Hierzu werden die Hauptplatine inklusive Grafikprozessor und Batterie des jeweiligen Altgerätes in ein nagelneues iPad Gehäuse verpflanzt. Nach einem Software- und vorangegangenem ROM-Update hält der stolze Besitzer danach ein vollwertiges iPad in seinen Händen. Ob WLAN- oder UMTS-Version hängt davon ab, ob es sich bei dem Ausgangsgerät um einen iPod Touch oder ein iPhone handelte. Den Umbau können alle zertifizierten Apple-Techniker vornehmen. Die Prozedur ist recht unaufwändig; in der Regel wird man also vor Ort auf sein neues iPad warten können. Zu den Kosten; das Upgrade kostet für Geräte die weniger als 6 Monate alt sind € 99,- und für alle anderen Geräte € 199,- inklusive einer nagelneuen sechsmonatigen Garantieverlängerung.

Insidern zufolge soll sich Steve Jobs persönlich für diese Aktion eingesetzt haben. Ursprünglich sollte diese schon auf der vergangenen Keynote bekannt gegeben werden. Aus nachvollziehbaren Gründen verlegte man die Bekanntmachung dann aber doch auf den Ersten dieses Monats.

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26. März 2010 - 14:16 Uhr
Am I living in a box?

Der pCubee - Am I living in a box?

Sieht so die Zukunft des Handheld Gamings aus? An der University of British Columbia entwickelten Forscher jetzt ein würfelförmiges Gaming-Device, welches auf fünf Seiten mit einem Display ausgestattet ist. Das so genannte „Head-coupled Perspective Rendering“ und eine Rendering-Engine, die physikalische Gegebenheiten in Echtzeit errechnet ermöglichen eine Interaktion mit dem User auf vier verschiedenen Arten. So lassen sich statische 3D Szenen betrachten, größere, virtuelle Landschaften erkunden, kollidierende Objekte innerhalb der Box betrachten und mittels eines Stylus sogar manipulieren.

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08. März 2010 - 11:39 Uhr
Das Cam-Touch-Pad von Mercedes-Benz

Das Cam-Touch-Pad von Mercedes-Benz
(Quelle: Daimler AG)

In der Regel berichten wir hier bei Trendpiraten.tv ja eher weniger über aktuelle Entwicklungen im Automobilbau. Das mag daran liegen, dass die für uns hier interessanten Dinge erst nach und nach Einzug in die Welt der Automobile halten. Und das liegt sicherlich nicht an mangelnder Innovationsfreude von Seiten der Designer, Ingenieure oder gar der Hersteller. Aber ein fest in ein Fahrzeug eingebautes, multimediales HMI (Human Machine Interface), das sowohl Fahrzeugrelevantes als auch Informatives sowie Unterhaltsames steuern soll, unterliegt einfach wesentlich höheren Anforderungen bzgl. Sicherheit, Zuverlässigkeit u.s.w. Schliesslich muss das ganze auch noch nach 10-20 Jahren funktionieren. Das aktuelle Lieblingsgadget ist bis dahin sicherlich schon mehrfach ausgetauscht worden und selbst auf dem Flohmarkt nichts mehr wert.

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25. Februar 2010 - 11:52 Uhr
PTPT - drei Icons für ein Halleluja

PTPT - drei Icons für ein Halleluja

Das neue Hardwarekonzepte auch neue Softwarekonzepte benötigen, wird spätestens seit dem Siegeszug von Multitouch und Co. auch dem letzten Tech-Nostalgiker klar geworden sein. Die Desktop-Metapher hat nun ja auch schon um die 30 Jahre auf dem Buckel. Und war sie auch massgeblich für den Siegeszug des Personal Computers zuständig, so verliert sie mehr und mehr an Boden, wenn es um Mobile Devices wie Smartphones und Tablet-PCs geht. iPad anyone?

Ein äusserst interessantes Bedienkonzept zeigt jetzt das in München ansässige Unternehmen ExB petitpetit. Mit PTPT (was wiederum „petite petite“ ausgesprochen wird) ignorieren die Bayern althergebrachte Gewohnheiten und konfrontieren den User mit lediglich drei Icons für „People“, „Things“ und „Places“ sowie einer Timeline am oberen Bildschirmrand.

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25. November 2009 - 14:34 Uhr
Mozilla Labs Identity Designkonzept

Mozilla Labs Identity Designkonzept

Die eigene Identität im Internet hat in den vergangenen Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen. Und dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch weiter fortsetzen. Sei es, um Artikel zu kommentieren, Waren zu bestellen, zu Mailen, zu Twittern, zu Chatten… auf nahezu jeder Website lauert schon heute eine „Sign in“ Box auf den vorbei surfenden Besucher.

Die Verwaltung der eigenen Identität (oder aber auch mehrerer Identitäten) ist also eine der wichtigsten Funktionalitäten im Netz. Und was machen aktuelle Browser, um uns dabei zu unterstützen? Nichts! Sie überlassen diesen Prozess den jeweiligen Websitebetreibern und der User schlägt sich mit den unterschiedlichsten Methoden der Registrierung oder Logins herum.

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16. November 2009 - 11:56 Uhr
1.000.000.000.000 and counting

1.000.000.000.000 - and counting...

Dass wir computertechnisch gesehen gerade erst einmal in der frühen Steinzeit angekommen sind, sollte jedem spätestens dann klar werden, wenn er sich noch einmal die Kürze der Entwicklungszeit vor Augen führt.
Ganz anschaulich macht genau das jetzt ein kürzlich veröffentlichter Animationsfilm von „Maya Design“, einer kleinen Designschmiede aus Pittsburgh, U.S.A. Sie erinnern noch einmal daran, dass „Computer“ vor noch nicht allzu langer Zeit eine Berufsbezeichnung war – also einen Menschen und nicht eine Maschine benannte. Und sie zeigen, wie die Vernetzung einzelner Computer deren Verbreitung beschleunigte und zu dem Internet mit über einer Milliarden Usern weltweit führte, wie wir es heute kennen.

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12. November 2009 - 13:40 Uhr
Hopp oder Topp - Software für auf'm Tisch?

Hopp oder Topp - Software für auf'm Tisch?

Die koreanische Firma Mintpass ist ja bei uns eher für ihre verführerischen Produktideen als für ihren Mediaplayer Mintpad bekannt. Jetzt haben sich die Kreativen dort, äusserst ungewöhnlicher, von Windows XP und MacOS X inspirieren lassen. Ihre neueste Idee: die Taschenrechner der beiden Betriebssysteme als „Hardware“ auf den Schreibtisch zu bringen. Sieht sicherlich ungewöhnlich aus, hat aber seinen gewissen Reiz. Und da man berechtigter Weise bei Mintpass davon ausgeht, niemals die Rechte zum Verkauf der Gerätschaften von den beiden Software-Giganten zu bekommen, hat man sich auch darüber schon so seine Gedanken gemacht. So regt man an, dass Apple und/oder Microsoft die Taschenrechner als Merchandise- oder Promo-Produkte nutzen könnten und wartet geduldig auf eine Kontaktaufnahme von dieser Seite aus. Bis dahin bleibt das Ganze wohl wieder mal nur eine schöne Idee aus dem Hause Mintpass.

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01. November 2009 - 18:49 Uhr
Leah Buechley demonstriert ihr Living Wall-Projekt

Leah Buechley demonstriert ihr Living Wall-Projekt

Am renommierten MIT (Massachusetts Institute of Technology) in Cambridge, USA, genauer am 1985 von Nicholas Negroponte gegründeten MIT Media Lab, entwickelt man momentan einer Technologie, berührungssensitive Tapeten für den Massenmarkt zugängig zu machen. Beim “Living Wall” Projekt, geleitet von Leah Buechley, integriert man dabei eine hauchdünne Stahlschicht in die Papierbahnen, ein Anstrich mit kupferhaltige Farbe sorgt für die nötigen Schaltkreise, deren Bedienelemente sich im Dekor verstecken.

Kombiniert mit preisgünstigen Temperatur- oder Berührungssensoren, LEDs und Bluetooth Sendern lassen sich so alle möglichen Devices in der näheren Umgebung ansprechen. So steuert man seine HiFi Anlage, schaltet das Licht an und aus, bedient den Toaster oder die Microwelle,  indem man die entsprechenden “Schalter” auf der Tapete berührt.

Weitere Infos und Video-Links nach dem Break.

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25. September 2009 - 12:23 Uhr
Und jetzt alle: "We are the world..."

Und jetzt alle: "We are the world..."

Nachdem Google im Herbst letzten Jahres im Zuge des Projekt 10100 dazu aufgerufen hat, Ideen zu benennen, die “die Welt verändern könnten”, gingen bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 150.000 Iden aus ca. 170 Ländern bei den Initiatoren in Mountain View ein.

Nun stellt Google 16 Ideen zur Abstimmung durch die Internetnutzer vor – bis zu 5 davon sollen aus dem 10 Mio. Dollar Topf des Suchmaschinenriesen naschen dürfen.

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26. Mai 2009 - 23:14 Uhr

Welches professionelle Werkzeug braucht es, um das aktuelle Titelbild eines der weltweit renommiertesten Magazine zu gestalten? Eine Hasselblad für mehrere zehntausend Euro? Einen MacPro mit Adobe CS4 für ein paar tausend Euro? Einen PC vom Kistenschieber mit Linux und Gimp für ein paar hundert Euro? Geschenkt! Ein iPhone und eine 3,99 Euro App reichte dem renommierten Magazin “The New Yorker”, immerhin erstmals erschienen im Jahr 1925,  für die aktuelle Ausgabe.

Telefonkunst... oder; wenn die Leinwand 2x klingelt!

Telefonkunst... oder; wenn die Leinwand 2x klingelt!

Und so entschied man sich für eines der “New York street life” Bilder des US-amerikanischen Künstler Jorge Colombo – erstellt auf einem iPhone mit der rudimentären Grafikapplikation “Brushes“.

Nach eigenen Angaben geniest Colombo es, so ungestört in der Öffentlichkeit seiner Profession nachgehen zu können. Würde ihn z.B. normalerweise in der Öffentlichkeit jeder Passant auf seine Staffelei ansprechen, so interpretieren eben diese aus der Ferne seine Arbeit auf dem IPhone lediglich als E-Mail Checken oder SMS Texting. Und schon bleibt der Künstler ungestört.

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13. Mai 2009 - 11:53 Uhr
Es ist voller Sterne ;-)

Es ist voller Sterne ;-)

Seit ein paar Tagen geistert ein interessantes und optisch beeindruckendes Mashup durchs Netz und bringt mitunter nicht nur den jeweiligen PC, sondern auch den davor sitzenden User an seine Leistungs-, bzw. Leidensgrenzen. YooouuuTuuube ermöglicht über eine schlichte Konfigurationsseite Dutzende, wenn nicht Hunderte von YouTube Videos auf einer virtuellen Videowand anzuordnen. Dazu gibt man lediglich eine Video-URL an, definiert die Framegröße des einzelnen Videos und los geht der Trip….

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