
Panorama Wurfkamera
Wobei … eigentlich nicht. Es ist eher so: werfen, fotografieren, fangen. Eine Kamera zu werfen ist auch nichts neues, es nennt sich »Camera-Tossing« und wird gerne mit Langzeitbelichtungen gemacht. Dadurch entstehen durch die Eigenbewegung der Kamera ineinander gewundene Lichtbahnen. Neu hierbei ist, dass im Ball 36 Kameramodule sind und dadurch bei einem Wurf ein 360° Panorama fotografiert wird. Der Ball ist etwa so groß wie ein Handball, entstanden in einem 3D-Drucker und ausgekleidet mit Schaumstoff damit die Kameramodule einen möglichen Sturz überstehen. Die Kameramodule stammen aus Handys und haben eine Auflösung von 2 Megapixel. Ausgelöst werden die 36 Kameras synchron am höchsten Punkt der Flugbahn, denn da bewegt sich der Ball am wenigsten. Der Totpunkt wird aus den Daten des internen Beschleunigungssensor, der die Abwurfgeschwindigkeit bestimmt, errechnet. Dadurch gelingt es sogar Bewegungen abzubilden, ohne  dass es zu Problemen mit Bewegungsartefakten oder Geisterbildern kommt.

Wurf der Ball Kamera

Panorama der Ball Kamera













