06. Juli 2010 - 12:23 Uhr
Mark sagt: "Zeig' mir Dein Gesicht..."

Mark sagt: "Zeig' mir Dein Gesicht..."

Mit dem Kauf des kalifornischen Startups „Divvyshot, Inc.“ vor gerade mal 2 Monaten ist Facebook nun im Begriff, eine der überdeutlichen Schwachstellen des Dienstes auszuräumen; die äußerst rudimentären Funktionen rund um die User-Fotos.

Zum jetzigen Zeitpunkt laden Facebook-User mehr als 100 Millionen Bilder in Ihre Profile – täglich! Und das macht das Ganze natürlich mehr und mehr interessant für die Mannen um Mark Zuckerberg. So versüßen dem Unternehmen Facebook neben einfachen Bildbearbeitungsmöglichkeiten wie Drehen, Skalieren, Beschneiden vor allem 2 Features den Zukauf der kleine Softwareschmiede aus San Francisco: eine automatisierte Album-Erstellung sowie die Möglichkeit der Gesichtserkennung von Divvyshot.

Während erstgenannte Funktion z.B. das Gruppieren von Fotos unterschiedlicher Fotografen ein und desselben Events (z.B. Anna und Max’ Bilder von der letzten Party) ermöglicht, liefert die zweite Funktion die entsprechenden Namen der gezeigten Person praktisch automatisch dazu. Alles in allem ganz nützliche Funktionen die wir so auch schon von der ein oder anderen Plattform kennen. Ein leichtes Aufstellen der Nackenhaare verursacht hier lediglich die Kombination mit Facebooks sonstiger Datensammelei und der bekannt laxe Umgang des Unternehmens mit dem Thema Datenschutz. Schließlich sei dieser ja, laut Zuckerberg, „Schnee von Gestern“.

Den Leuten der Divvyshot, Inc. wird’s egal sein. Sie machen es sich bereits bequem im Schoß des Plattform-Giganten und stellen ihren ursprünglichen Dienst nach und nach ein.

Bildquelle: Curzio Campodimaggio

Geschrieben von qnoo \\ Tags: , ,

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