
Nach Jahren des Darbens findet das Magazin Tomorrow nun seine ewige Ruhe.
Die frühe Internetpostille “Tomorrow” – 1999 an den Start gegangen, um den Deutschen das Internet zu erklären und dabei ein paar tausend Webadressen an die Hand zu geben – wird nun endgültig eingestellt. Wie der Mediendienst kress berichtet, wird das zwischenzeitlich zum “Digital Lifestyle”-Magazin aufgebohrte, monatliche Heft mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die Entscheidung dürfte in der zuletzt niedrigen Auflage des Hefts begründet liegen: Wurden in der Blütezeit noch 300.000 Exemplare verkauft (damals noch im Milchstraße-Verlag), fanden im vierten Quartal 2008 laut IVW-Zahlen nur noch knapp 60.000 Hefte ihre Leserschaft. Im Zeitschriften-Himmel trifft “Tomorrow” nun auf den ewigen thematischen Wettbewerber “Online Today”, den Gruner + Jahr bereits im Jahr 2002 in die ewigen Jagdgründe geschickt hatte.




















12. Februar 2009 um 13:11 Uhr
Hallo,
schade eigentlich – doch irgendwie auch der “normale Gang” für ein Magazin mit diesem Themeninhalt würde ich sagen. So etwas guckt man heute halt alles online, zumindest diejenigen, die dieser Magazin überhaupt kauften. Ich kaufe mir die HÄUSER und Schöner wohnen vom G+J Verlag eigentlich auch nur um neue Ideen zu sammeln und um mir Werbekonzepte anzusehen. Vor mit ein Haus zu bauen, oder Schalen und Vasen für 950 Euro zu kaufen habe ich ganz sicher nicht. Dann doch lieber in neue DOmains, Testserver und Hardware investieren. :-)
Viele Grüße, Andi
12. Februar 2009 um 21:24 Uhr
[...] ambitioniert an den Start gegangen. Nicht nur um den Deutschen das Internet zu erklären, sondern dabei auch ein paar tausend Webadressen an die Hand zu geben. Share and [...]
12. Februar 2009 um 21:30 Uhr
Schade eigentlich, all die Digital Lifestyle-Titel verschwinden damit in D’land … Pl@net, Konrad, Online Today fallen mir da ein – und nun eben Tomorrow … Tja, kuscheligere Techthemen laufen hierzulande scheinbar leider nicht so dolle …
12. Februar 2009 um 21:43 Uhr
Ja, besonders Gruner + Jahrs Konrad stach absolut positiv heraus. Hätte eine deutsche Wired werden können, aber dafür war es vielleicht einfach noch zu früh…
12. Februar 2009 um 23:35 Uhr
Dafür gibt’s jetzt ja die Trendpiraten, nee? Neue Zeiten, neue Medien ;-)
Ach: Wann kommt eigentlich die nächste Folge? Ihr habt ja schon das Thema “Cloudcomputing” angedeutet.
Na? Wird’s bald?