Trotz Finanzkrise, verunsicherten Verbrauchern und einem Einzelhandel, der ängstlich den Schwanz einzukneifen scheint: Die Consumer Electronic Show im glamourösen Glittermekka Las Vegas mitten in der Wüste von Nevada schließt ihre Pforten mit einer optimistischen Grundstimmung. Die Branche sieht sich als Innovationsmotor und will klotzen, nicht kleckern.
Neue Lösungen für Fernseher (schlank, schlanker, am schlankesten) und Displays (OLED punktet mit gestochen scharfen Bildern bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch) waren die Topthemen der Messe, doch gab es auch die ein oder andere Überraschung aus anderen Bereichen, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.
Hier also unsere absolut subjektive Top 5 der diesjährigen Consumer Electronics Show.
| Top 5: Innovationen | |
![]() Zombies im Auftrag des Umweltschutzes |
Platz 5: Return of the Living (TV) Dead Am zweiten Tag der CES schaffte es eine Horde von Zombie-Teenagern, ins Messegelände einzudringen. Sie wurden zwar recht schnell wieder rausgeworfen, kämpften aber für die gute Sache und forderten Fernsehgeräte-Hersteller auf, für ihre Umweltsünden gerade zu stehen und den Verbrauchern die Möglichkeit zu bieten, ihr ausrangierten TV-Geräte ökologisch recyceln zu können. Ein Hoch auf untote Umweltschützer! |
![]() Der iPhone-Killer? |
Platz 4: Palm Pre – Konkurrenz fürs iPhone Eigentlich nur für den amerikanischen Markt geplant, kommt dieses Slider-Handy im zweiten Halbjahr doch noch nach Deutschland. Und als gestandener Handy-Fan kommt man eigentlich nicht drum herum, es sich anzuschaffen. Denn das Palm Pre, ausgestattet mit dem neuen, revolutionären WebOS Betriebssystem, ist wirklich beeindruckend. |
![]() Neuer Gamingspaß |
Platz 3: nVidia GeForce 3D Vision Glasses Ideal für alle Zocker: Wer eine etwas realere Gamingerfahrung wünscht, sollte die 200 US Dollar investieren und sich diese 3D-Brille zulegen. Über USB aufladbar und bisher kompatibel mit Left 4 Dead und World of Warcraft, lässt die GeForce 3D Vision spektakuläres Real-Life-Feeling aufkommen. |
![]() Schlankes Design- und Technikwunder |
Platz 2: Sony Vaio P – „Nein, es ist kein Netbook!“ Dieser Ausspruch sorgte in der Gadget-Blogosphäre schon für einige Lacher und ist mein persönlicher Satz des Monats. Aber: Dieser superschlanke Computer ist wirklich cool. Er kostet zwar mit knapp 900 US Dollar fast doppelt soviel wie ein herkömmliches Netbook, bietet aber auch einiges mehr. Eine Top-Performance, eine zwar kleine, aber dennoch komfortabel zu bedienende Tastatur und eindrucksvoll leichte 638 g Lebendgewicht. Der Winzling mit UMTS- und WLAN-Modul misst nur ca. 12 x 25 x 2 cm und passt so bequem in jede Jackentasche. Mobilsurfen mit iPhone, Omnia und Co war gestern. |
![]() Kabelsalat war gestern |
Platz 1: Powermat – kabelloses Gadgetaufladen Das Zauberwort bei Powermat heißt magnetische Induktion (bekannt aus heimischen Küchen mit Induktionskochplatte) und ist eine echte Alternative zu Kabelsalat und inkompatiblen Ladegeräten. Egal ob Handy, MP3-Player oder Notebook – einfach das Gerät auf die Matte gelegt und schon gibt’s Strom in den Akku wie aus Zauberhand. Hier wird Energiemanagement endlich mal auf ein neues Niveau gehoben! |


















