
Put the needle on the record!
Der schwedische Webdienst chilirec.com beweist Mut zur Lücke – genauer: Zur Gesetzeslücke. Für einen »old fart« wie mich war das früher ja normal: Radiosendungen von Alan Bangs, John Peel (r.i.p.) oder Andreas Hub wurden per Kassettendeck mitgeschnitten und anschliessend die besten Stücke noch mal separat kopiert.
Diese Zeiten sind vorbei. Deutschland hat Internet. Die Mucke taped man jetzt online. Und lädt dann alles lässig auf seinen Pott.
Volltext lesen! Da steht, wie’s geht.
Die Leute aus Göteborg – wo Chillirec den Sitz hat – sind clever. Dass man Radiosendungen völlig legal für den Privatgebrauch aufnehmen kann, ist ja nichts Neues. Neu allerdings  ist, diese Regelung ganz selbstverständlich auf die unzähligen Web-Radios zu übertragen. Mal sehen, wann die GEMA auf den Plan tritt.
Der Umgang mit der virtuellen Bandmaschine ist denkbar simpel und erinnert in seinem User Interface ein wenig an iTunes. Einfach kostenlos registrieren – dann kann man gut 200 Webradios auswählen, deren Programm mitgeschnitten werden soll. Nach ein paar Minuten trudeln die ersten Stücke rein. Song für Song wird dabei “aufgenommen”. Was gefällt, zieht man per Drag-n-Drop auf seine Playlist – die nach dem Logout dankenswerterweise erhalten bleibt –  oder speichert die Songs gleich als MP3 ab (inklusive Tags).
Coole Sache, das.













