
Notebook der alten Schule
Der Notebook-Markt boomt. Es gibt die Geräte in allen Größen und Farben. Vom 20-Zoll-Boliden bis hin zum Mini-Netbook existieren unzählige Variationen ein und der selben Idee: Eine portable und vor allem leichte Alternative zu den monströsen Desktop-Rechnern.
Aber habt ihr gewusst, dass der tragbare Computer, auch Laptop genannt, mittlerweile schon 40 (!) Jahre auf dem Buckel hat?

Alan Kay: Erfinder des Laptops
Die Wurzeln der Minirechner reichen tief zurück ins Jahr 1968. Damals brachte ein ganz normaler Computer locker über einen Zentner auf die Waage und wurde noch mit Lochkarten gefüttert. Diese Hinkelsteine der modernen Technik waren einem erfinderischen Xerox-Entwickler namens Alan Kay zu groß. Seine Definition vom perfekten Computer war ein schmales, portables Gerät, das nicht mehr als ein Kilo wiegen sollte. Also machte Kay sich an die Arbeit und setzte alles daran, seine Vision in die Tat umzusetzen. Leider erblickte sein „Dynabook” nie das Licht der Welt, inspirierte aber unzählige Computerentwickler zu dem, was wir heute unter dem Namen Laptop kennen. Natürlich dauerte es mehr als eine kleine Weile, bis so ein Laptop wirklich an der Ein-Kilo-Marke kratzen konnte. Aber wer weiß? Vielleicht würde es diese Dinger ohne Alan Kay gar nicht geben.
Und genau aus diesem Grund wurde Kay am vergangenen Mittwoch vom Computer History Museum in Mountain View, Kalifornien, für sein revolutionäres und legendäres Dynabook geehrt.
Ein sehr interessantes Interview mit Alan Kay könnt Ihr übrigens hier lesen.












