Viele Tech-Blogs schauen für uns regelmäßig in die Zukunft – und präsentieren Gerüchte (oft), sowie Fakten (durchaus) zu den anstehenden Hard- und Softwareneuigkeiten der großen Hersteller. Daneben werden in der Öffentlichkeit zukunftsrelevante Themen, wie das Leistungsschutzrecht oder die Netzneutralität diskutiert und zuweilen reichlich kurzsichtig in geltendes Recht umgesetzt – oder eben nicht. Nicht jeder kann die Entwicklungen direkt einordnen, so dass der Ausblick auf die “Gigabit-Gesellschaft” im Jahr 2020, den die Initiative D21 und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI jetzt vorlegen, sehr gelegen kommt. Welchen Einfluss hat das Internet auf unseren Alltag 2020 denn nun – im besten und im schlechtesten Fall?

Filter-Steuerung – Das menschliches Gehirn
Dieses Zitat von Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; †21. Dezember 1935) trifft wunderbar auf die täglich über uns hereinbrechende Informationsflut von Twitter, Facebook, Newslettern, Pinterest, Instagram, E-Mail, Angebote, RSS uvm. zu. Die für uns relevanten, interessanten und wichtigen Informationen auszusuchen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Informationen auszusuchen und zu filtern soll in Zukunft revolutioniert und deutlich vereinfacht werden.
Wie wäre es, wenn wir nicht mehr aussuchen müssten, sondern direkt die Informationen angezeigt bekämen die uns interessieren? Weiterlesen »

Neil Harbisson (© carlosramiex/Wikipedia CC0 1.0)
Wie ist das, wenn man Farben nicht sehen, aber hören kann? Selbst solche Strahlungen erkennt, die für Menschen ansonsten nicht sichtbar sind? Wenn sich Töne zurück in Farben übersetzen lassen? Neil Harbisson ist quasi staatlich anerkannter Cyborg, er hat diese und noch mehr Fähigkeiten mithilfe des an seinem Kopf fest installierten Kybernetik-Tools Eyeborg entwickelt. Eine sehr schöne Kurz-Dokumentation stellt das Wirkungsprinzip, sein (künstlerisches) Schaffen und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten von Cyborg-Technologie vor.

© huaweidevice.com
Das iPhone 5 hat in der Länge zugelegt und bereitet Nutzern mit eher filigranen Fingern Probleme in der Einhandnutzung,  Menschen mit einem Samsung Galaxy Note 2 am Ohr werden in der Bahn hemmungslos angestarrt – und der chinesische Hersteller Huawei hatte auf der CES 2013 nichts besseres zu tun, als mit dem Model Ascend Mate «das größte Smartphone der Welt» vorzustellen? Mal im Ernst: Sind 6,1 Zoll zuviel des Guten?

Die Top 10 Weihnachtsgadgets
Weihnachten steht vor der Tür. Alle Jahre wieder heißt es: Wunschzettel schreiben und passende, originelle und einfallsreiche Geschenke suchen. Zur Unterstützung gibt es hier die Trendpiraten Top Ten Geschenktipps. Weiterlesen »

Free your personal data…
Einer der unumstrittenen Erfolgsfaktoren des Social-Web ist die beinahe grenzenlose Möglichkeit, all die zahlreichen Dienste mehr oder weniger einfach und unkompliziert zu verbinden. So twittern wir Fotos aus unserer Dropbox, loggen uns bei Fab.com mit unserem Facebook-Account ein oder stellen unsere Instagram-Kreationen mit einem Klick auf unsere Google+ Seite.
So schön und so praktisch das Ganze ja ist – wer von uns behält da eigentlich noch den Überblick, welcher App er welche Zugriffsrechte eingeräumt hat? Denn so leicht, wie die o.g. Verbindungen hergestellt sind, so schwer lassen sie sich in der Regel wieder lösen. Dienste z.B. wie Facebook oder Google+ verstecken diese Möglichkeit tief, tief unten in den dunklen Kellergewölben ihrer Websites. Und selbst dort kann man nicht unbedingt von einer benutzerfreundlichen Übersicht sprechen, die einem dort geboten wird.

Glasfaser – Flickr: CC BY-ND 2.0 by: .:AR:.
Mobiles Internet wird schneller und schneller. Manche hoffen durch LTE den klassischen festen Internetanschluss ersetzen zu können. Doch die zu transportierenden Datenmengen werden im Zuge der Datenflut durch Fotos und Videos (z.B. Google Glasses) weiter anwachsen. Nutzerbedürfnisse können momentan befriedigt werden, denn die Übertragungsgeschwindigkeit von LTE ist ähnlich schnell wie ein Festnetzanschluss. In Zukunft ist davon auszugehen, dass diese Geschwindigkeit nicht ausreichen wird, Inhalte adäquat zu transportieren.
Als Beispiel dient die neuste Entwicklung im Fernseh- und Videobereich: Das Zauberwort heißt 4K und bedeutet eine Bildauflösung von 4096 × 1716 Pixel. Ein Film mit 24 Bildern pro Sekunde und einer Dauer von 180 Minuten, wird leicht eine Dateigröße von 10 Terrabyte erreichen. Bei jetzt verfügbaren Internetverbindungen mit LTE oder DSL (50mbits/s) würde der Download knapp zwanzig Tage dauern. Okay zugegeben, damit wird es schwierig spontan einen Filmabend zu veranstalten. Weiterlesen »

Schöner fahren (© Studio Roosegaarde)
In Holland werden die Autobahnen schöner. Zumindest testweise, für ein paar hundert Meter Mitte des nächsten Jahres. Dann nämlich wird das Studio Roosegaarde in Zusammenarbeit mit der Agentur Heijmans irgendwo in der Nähe von Eindhoven mit Hilfe von Foto-Leuchtstoffpulver in der Praxis zeigen, wie “intelligente Straßen” mit deren Benutzern kommunzieren können. Werden wir also bald nostalgisch, wenn im Radio Kraftwerks “Autobahn” erklingt: “Die Fahrbahn ist ein graues Band / Weisse Streifen, grüner Rand”?

Pumpktris (Quelle: hahabird.com)
Heute ist Halloween und passend zu dem Feiertag gibt es eine witzige Umsetzung des bekannten Tetris. Nathan Pryor, ein Blogger aus den USA, bestückte einen Kürbis unter anderem mit LEDs, Arduino Controller und ein paar Kabeln. Herausgekommen ist das sehenswerte Pumpktris. Spielen lässt sich Pumpktris mit dem Kürbisstiel, der als Joystick funktioniert – die Anzeige erfolgt über LEDs, die in den Kürbis eingelassen sind. Wir finden Pumpktris ist gelungen und hätten es gerne selbst gespielt. Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen des Videos und ein gruseliges Halloween. Weiterlesen »

Im Internet weiss keiner, dass Du eine Kuh bist.
Nachdem das vielbeschworene Internet of things und die Machine to Machine-Kommunikation (M2M) langsam und gemächlich aber immerhin stetig den Weg in den digitalen Alltag aufgeschlossener Großstadtmenschen finden, tut sich diesbezüglich demnächst wohl auch im eher ländlichen Teil unserer Republik Erstaunliches: Braucht die gemeine Weidekuh nämlich in der Zukunft mal die Hilfe ihres Bauern, so ruft sie ihn dafür einfach per SMS. Möglich wird das Ganze durch einen innovativen Service der Deutschen Telekom.

Microsoft’s Surface tablet. (Credit: Microsoft )
Bevor das Weihnachtsgeschäft beginnt, bemühen sich viele Hersteller neue Tablets auf dem Markt zu positionieren. Apple wird wohl am 23. Oktober das lang erwartete iPad mini vorstellen (We’ve got a little more to show you.) und Microsoft wird bereits ab 26. Oktober das Surface-Tablet verkaufen. Die Trendpiraten wagen einen Blick auf das neue Flaggschiff aus Redmond.

Das Auge sieht mit.
Als Tom Cruise vor 10 Jahren im Science Fiction-Thriller “Minority Report” mittels Gestensteuerung seine Gerätschaften bediente, war alle Welt schwer begeistert – und prognostizierte Fernbedienung als auch Maus über kurz oder lang keine rosige Zukunft. Ob es wirklich erstrebenswert ist, auf dem Sofa wild fuchtelnd durch das TV-Programm zu zappen, ist allerdings fraglich. Das gilt auch für die zwischenzeitlich als “next big thing” gehandelte Sprachsteuerung. Doch Abhilfe naht! Predict Gaze, ein Startup aus einer Garage (ja, wirklich!) in Kalifornien verspricht uns stimm- und muskelschonende Blicksteuerung. Wie das geht? Die Trendpiraten diskutieren die Demo-Videos.

Bild: CAR 2 CAR Communication Consortium
Vernetzung
Heutzutage wird alles mit allem vernetzt (mittlerweile schafft es die Milch dem Besitzer mit einer SMS mitzuteilen, ob sie zu warm gelagert wird, oder schlecht ist), und Vernetzung bedeutet Fortschritt, ohne dass hinterfragt wird, welchen Nutzen das bringt. Gerade beim Auto bieten sich viele überzeugende Möglichkeiten zur Vernetzung. Drei sinnvolle Verbindungen gibt es:

Infrarot Heizflächen Tür Foto: BMW
Umweltschutz
Der Umweltschutz in der Automobilindustrie steht auf drei Säulen. Weiterlesen »

Google driverless Car
Zeit
Das Google driverless Car ist wahrscheinlich aktuell das am weitesten entwickelte autonome Fahrzeug. Mittlerweile ist es über eine halbe Million Kilometer (mehr als zwölfmal um die Erde) computergesteuert gefahren und hat noch keinen Unfall gehabt. Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown macht den Anfang und ebnet mit seiner Unterschrift den Weg für Autonome Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen. Zwar betont der Gouverneur, dass es heute noch als Science-Fiction betrachtet wird, aber Kalifornien sei schon jetzt für die Zukunft gerüstet. Sergey Brin (CTO und Gründer von Google) erklärt, es sei eine Frage von wenigen Jahren bis sich diese Technik durchsetzten wird. Weiterlesen »








